Arocs-Bagger: Wie testet man schwere Fahrzeuge mit Stern?

Der Kühlergrill des Mercedes-Benz Arocs sieht wie Baggerzähne nicht umsonst aus: Arocs sind für Bauplätze und Baugruben entwickelt. Wo und wie werden sie aber für diese schwere Einsätze getestet und vorbereitet?

Im Schwarzwald nicht weit von Wört, wo starke Arocs geboren werden, befindet sich ein Erprobungsgelände Sauberg, wo Offroad-Trucks von Mercedes-Benz regelmäßig und sorgfältig versucht werden. „Versuchsgelände von Daimler AG. Für Fußgänger verboten! Keine Durchfahrt! Lebensgefährlich!“ lautet der Schild an einem kleinen Haus.

Was stellt sich eigentlich das Versuchsgelände vor?

Steile Hebung und Abstiege, Geländehindernisse wie Felszacken, Schmutzpools, Nebel, Kälte und keine Menschen – man fühlt sich hier wie bei Dreharbeiten zum Film „The Lord of the Rings“. Man sieht nur wendige Kipper, die hin und her fahren, zu und hört ihr Brüllen.

Jedes Model wird in der Regel sechs Monate lang in zwei Schichten getestet. Darüber hinaus kommen prüfbare Mercedes-Fahrzeuge mit einer 10%-Überlastung zur Prüfung. Zum Beispiel: das Gesamtgewicht des vierachsigen Kippers ist 32 Tonnen, bei Prüfungen liegt diese Zahl ein bisschen höher – bei 35 Tonnen. Tagelang versuchen Fahrer verschiedener Art und Weise Eigenschaften von neuen Modellen wie Wiederstandfähigkeit, Stabilisierung usw. Nach der Prüfung zerlegt man jedes Fahrzeug in Ersatzteile, um weiter Verschleißgrad zu bestimmen. Solcher Prüfungstest kostet 500.000 Euro, aber es lohnt sich! Als Ergebnis kommen in den Betrieb sichere Mercedes-Fahrzeuge der höchsten Qualität, was Philosophie des Unternehmens hundertprozentig entspricht.

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